
Es war die erste EXPO REAL unter Corona-Bedingungen: Vom 11. bis 13. Oktober 2021 kam die Immobilienwirtschaft beim wichtigsten europäischen Branchentreff in München zusammen. Top-Themen waren die Herausforderungen durch Corona, den Klimawandel und die Digitalisierung.
„Es war eine Atmosphäre der Zuversicht, die überall in den Messehallen zu spüren war. 1.198 Aussteller und über 19.200 Teilnehmer haben die drei Tage auf der EXPO REAL intensiv genutzt, um Zukunftsprojekte voranzutreiben, sich zu informieren und ihr Netzwerk zu pflegen“, erklärt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Im Vergleich zu den Rekordjahren vor Corona ist die Messe natürlich kleiner ausgefallen. Doch der Neustart ist gelungen und die EXPO REAL hat sich wieder als Europas wichtigste Immobilienmesse bewiesen.“
Über 19.200 Teilnehmer aus 52 Ländern (2019: 46.747 / 76) kamen zur EXPO REAL nach München. Die Gesamtteilnehmerzahl unterteilte sich in 9.916 Fachbesucher (2019: 22.065) und 9.296 Unternehmensrepräsentanten (2019: 24.682). Die Top Ten-Besucherländer waren nach Deutschland: Österreich, Niederlande, Großbritannien und Nordirland, Schweiz, Polen, Frankreich, die Tschechische Republik, Luxemburg, Spanien und Italien.
Die 1.198 Aussteller kamen aus 29 Ländern (2019: 2.189 / 44). Die Top Ten-Ausstellerländer waren neben Deutschland: Österreich, Niederlande, Polen, Schweiz, Portugal, Rumänien, Spanien, Frankreich, Serbien und Italien. Internationale Gemeinschaftsstände kamen aus Österreich („Austria“, „Europa Mitte“), der Schweiz („Swiss Circle“), den Niederlanden („Holland Property Plaza“, „Holland Metropole“) sowie aus Barcelona, Lodz, Moskau und Prag.
Ob die Besucher- und Ausstellerzahlen der EXPO REAL 2021 gut oder schlecht waren, werden die nächsten Messen zeigen. Man darf gespannt sein, wie der Zuspruch für die A+A 2021 vom 26. Oktober bis zum 29. Oktober 2021 in Düsseldorf sein wird. Vom 20. Oktober bis zum 24. Oktober 2021 findet in Frankfurt die Buchmaeese statt. Auch die Besucher- und Ausstellerzahlen werden interessant sein. Grundsätzlich werden Messen und Ausstellungen ihre lebensberechtigung sicher behalten und als eins der wichtigsten Instrumente für die Anbahnung von Geschäftsprozessen bleiben. Spätestens im nächsten Jahr wird sich die Branche erholen. Sehr viel spricht dafür…