
Die SWMUNICH Real Estate plant, eine moderne multifunktionale Konzert- und Kongressarena mit einem Fassungsvermögen von bis zu rund 20.000 Besuchern nahe München zu bauen und zu betreiben. Als Standort ist dafür ein Areal am Münchner Flughafen vorgesehen. Der zuständige Freisinger Stadtrat hat den vorgestellten Konzepten per Grundsatzbeschluss grünes Licht gegeben. Damit können nun die Prozesse für die Genehmigungsverfahren gestartet werden.
Die SWMUNICH Real Estate wird für die Planung und den späteren Bau der Konzertarena über 300 Mio. EUR privatwirtschaftlich investieren. Die Arena (im Web: www.muc-cc.com) wird komplett auf die Bedürfnisse von Konzert- und LIVE-Entertainment-Veranstaltungen ausgerichtet. Die Initiatoren verfolgen ein Konzept, das höchste Qualitätsansprüche in allen Bereichen vorgibt – sowohl bei Architektur und Innenraumgestaltung (bspw. Akustik, Sichtachsen, Technik und Hospitality), als auch bei den Themen Nachhaltigkeit, Verkehr und Umwelt.
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In der europäischen Metropolregion München gibt es derzeit keine vergleichbare Veranstaltungsstätte. Die neue Arena schließt nicht nur die bestehende Lücke, sondern wirkt als Kulturverstärker sowie als Tourismus- und Wirtschaftsmotor. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte beziffert die entstehende Bruttowertschöpfung für Freising und die Region auf ca. 285 Mio. EUR pro Jahr.
Faszinierende Architektur: Die Konzertarena als neues Wahrzeichen für Bayern
Der Architekturentwurf für die neue Konzertarena stammt vom Architekturbüro POPULOUS aus London. Die Landschaftsarchitektur liefert Prof. Latz von Latz + Partner aus Kranzberg bei München. Das Team um den Lead-Architekten Declan Sharkey (Senior Principal, Architect bei POPULOUS) ging als Sieger eines mehrstufigen Architekturwettbewerbs hervor, dessen Juryvorsitz Prof. Markus Allmann innehatte.
Ein besonderer Blickfang ist die spektakuläre Außenfassade. Die Trägerkonstruktion greift gekonnt die Form der bayerischen Raute auf. Dies verortet die Arena bereits auf den ersten Blick eindeutig in den Süden der Republik, und schafft einen hohen Wiedererkennungseffekt. Besucher können dank dieser Konstruktion bereits von Weitem transparent in die Arena und das pulsierende Leben im Inneren blicken.
Die Arena liegt eingebettet in einem komplett neu entwickelten grünen Areal, das an den Technologie- und Innovationsstandort LabCampus am Flughafen München anschließt. Mehrere Tausend Photovoltaik- und Solarpaneele auf dem Dach der Arena und auf dem Gelände sowie die mögliche Erschließung von Geothermie als auch Fernwärme sorgen dafür, dass der benötigte Energiebedarf für den Betrieb der Arena vor Ort erzeugt und bezogen werden kann.
Die Innenarchitektur berücksichtigt die ständig steigenden Anforderungen von Künstlern an Technik, Bühnenshows und Produktionsbedingungen. Unzählige Details werden darauf abgestimmt, die Bedürfnisse von Künstlern, Veranstaltern und Besuchern perfekt zu erfüllen und unvergleichliche Konzert- und LIVE-Erlebnisse zu ermöglichen.
Ein Bespiel dafür ist das Konzept für den Innenraum, der das Herzstück der multifunktional nutzbaren Arena bildet. Die Sitzränge sind hufeisenförmig (270 Grad) angelegt. Dadurch rückt der Fokus klar auf die multifunktional bespielbare Bühnenfläche, die am Kopfende positioniert ist. Im Zusammenspiel mit steilen Rängen, modernster Technik sowie der Expertise von Akustik-Fachplanern, die über Referenzen im Bau von Opern- und Klassikhäusern verfügen, werden Konzert- und LIVE-Erlebnisse auf Weltklasse-Niveau möglich.
Das Fundament für das Konzept der Konzertarena: Nachhaltigkeit und Klimaschutz
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Klimaschutz und nachhaltiges Design sind die Eckpfeiler des Projekts und werden bereits seit Beginn der Planungen berücksichtigt. Die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) bilden den Orientierungsrahmen für die arenaeigene Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Das Konzept wurde gemeinsam mit Fachberatern und Experten erarbeitet. Das erklärte Ziel ist nicht nur eine grundsätzliche Reduktion von Emissionen sondern Klimaneutralität. Ein wesentlicher Baustein dafür ist die Reduktion des CO2-Fußabdrucks bereits vor und während der Bauphase. Das Ziel der Klimaneutralität wird mit einem klimapositiven Wirtschaften in der Betriebsphase erreicht. Im Zusammenspiel beider Faktoren, das heißt mit einer lebenszyklusorientierten Planung und einer konsequenten, iterativen Optimierung aller Einflussfaktoren kann und wird MUCcc Klimaneutralität erreichen. Deswegen wird das vorgestellte Nachhaltigkeits- und Klimaschutzkonzept im Dialog mit der Stadt Freising kontinuierlich verfeinert und weiterentwickelt werden. MUCcc wird als klimaneutrale Konzertarena zu einem Pionier in Deutschland. Um die Zielerreichung objektiv bewertbar und transparent messbar zu machen, wird die Konzertarena nach einem international anerkannten Nachhaltigkeitssystem zertifiziert.
Bild: SWMUNICH Real Estate